Oregon/Washington
mit dem Mietwagen von Portland nach Seattle
CONDOR brachte uns in knapp 10Stunden nach Portland, empfehlenswert ist auf alle Fälle Premium Eco, die Eco ist schon eine recht eng Bestuhlung. Die Einreise ging sowohl an der "offline" Schlange, als auch an der Schlange mit MPC (mobile passport control) recht schnell.
Der erste Eindruck von Portland ist positiv, sehr übersichtliche Großstadt in der auch sehr viel zu Fuß gemacht werden kann.
Portland ist auch bekannt als City of Roses, 1917 wurde hier der internationale Rosenversuchsgarten gegründet, Aktuell finden sich hier 650 Rosengarten und es werden kostenlose Führungen angeboten. Genau nebenan befindet sich der Japanese Garden, einer der authentischsten Gärten außerhalb Japans. In beiden Gärten kann man einen schönen Start während des Aufenthalts haben. Gemütlich den Tag ausklingen lassen geht dann bei einer Diner Cruise auf dem Willamette River entlang der Waterfront und vorbei an unzähligen Brücken.
Am nächsten Tag erwartet uns ein Frühstück der anderen Art. Durch den lebhaften Stadtteil Mississippi ging es bei einer Walking FoodTour auf kulinarische Entdeckung. Viele kleine und leckere Häppchen sind eine perfekte Art in den Tag zu starten und man sieht gleich was von der Stadt.
Nach der Stärkung ging es die Mietwagen abholen, hier ist es sehr zu empfehlen sich entweder sein Handy über den Vertrag für die Dauer des Aufenthalts in den USA freischalten zu lassen oder sich eine E Sim zu besorgen. Das mitgebuchte Navi ( TomTom) hat leider nicht den Zweck erfüllt und so war Google Maps die Beste und sicherste Lösung.
Jetzt geht es in die landschaftlich unbeschreiblich schöne Ecke Columbia Gorge, hier kann man sich aktiv auf Wanderungen zu über 70 Wasserfällen begeben, der höchste ist der Multnomah Fall. Der historische Highway führt dann weiter nach Hood River, kleine historische Stadt, ca 1 Stunde sind es da noch zum Mt. Hood.
Am nächsten Tag steht dann eine tolle Wanderung durch den National Forest an, ein gemäßigter Regenwald, hier kann man mit viel Glück auch die heimische Tierwelt sehen.
In dem kleinen Ort Government Camp lässt es sich im Winter auf ca. 1300m auch gut Ski fahren, allerdings ein eher kleines Gebiet, dafür aber wohl schneesicher.
Heute bleibt der Tag sportlich, nach einer 2 stündigen Autofahrt nach Bend ( tolles Städtchen) sollten wir auf einer 2 stündigen E Bike Tour entlang des Deschuttes River und durch den Ort mit tollen Ausblicken belohnt werden. Leider ist in der Region ein Waldbrand ausgebrochen und der Blick war daher sehr getrübt. Aber trotz allem eine tolle Alternative die Gegend zu erkunden.
Heute ging es dann nach einer längeren Fahrt an die wunderschöne Oregon Coast. In Newport befindet sich die größte Fischerei Flotte Oregons, daher findet sich hier auch eine große Auswahl an Restaurants mit den typischen Spezialitäten an Fisch. Ebenfalls bekannt ist die Robben Kolonie am Hafen und die vielen Leuchttürme entlang der Küste.
Was in Oregon auch noch erledigt werden sollte bevor es nach Washington geht, ist das obligatorische Shopping. Oregon ist Tax FREE und es lohnt sich hier den Einkauf zu erledigen 😉
Am nächsten Tag war die Fahrt zum Mt.Saint Helens, leider im Regen und sehr trübem Wetter. Trotz allem ist es sehr beeindruckend zu sehen wie sich die Vegetation nach dem Ausbruch des Vulkans 1980 entwickelt hat, besonders beeindruckend war die Erforschung der Ape Caves. Hier lässt sich in einer pechschwarzen Lavaröhre die Höhle erkunden. Ohne Stirnlampe nicht machbar! Danach ging es weiter nach Olympia, der Hauptstadt Washingtons. Tolle und gemütliche kleine Stadt für einen entspannten Stopp zum Mount Rainer. Der stand am nächsten Tag auf dem Programm, bei bestem Wetter.... ein traumhafter Nationalpark, ideal zum Wandern und einfach zum Genießen der Natur bevor es dann ins ca 2 Stunden entfernte Seattle ging. Seattle ist eine unglaublich schöne und lebendige Stadt die gut zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden ist.
Lohnenswert sind definitiv der Pike Place Market, einer der ältesten Bauernmärkte in den USA, die Space Needle ist ein MUSS, in der Umgebung noch diverse Museen. Ebenfalls ein Muss sollte der Besuch eines Events sein, Baseball oder Football.
Seattle bietet auch an der Waterfront ein tolles Aquarium und es gibt tolle Harbour Cruises. Und für Flugzeug Interessierte ist ein Besuch der Boeing Werke außerhalb Seattles eine gute Gelegenheit sich mit der Luftfahrt zu beschäftigen.

Mein Fazit zu der Reise: ich würde jederzeit beide Staaten in einer 2-3 wöchigen Mietwagen Rundreise nochmal machen, die Vielfalt die ich hier erleben durfte ist wirklich unbeschreiblich gewesen
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Heike Dörschmann
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