Namibia
Durch das sandige Herz Namibias
DURCH DAS SANDIGE HERZ NAMIBIAS
Ich werde oft gefragt warum ich so oft und gerne ins südliche Afrika fliege; die einfachste Antwort darauf lautet: Es ist das Licht, die Weite, die tollen Landschaften, die freundlichen Menschen und vor allem die unbeschreibliche Tierwelt!
Dieses Jahr war es wieder mal soweit und ich darf nach Namibia, dem ehemaligen Deutsch-Südwest Afrika.
Der bequeme Nachtflug mit der Air Namibia bringt uns innerhalb von 10 Stunden nach Windhoek. Dort angekommen werden wir schon am AVIS Schalter erwartet und bekommen unsere 4x4 Mietwagen, einen Toyota Hilux. Dann kann es losgehen ins Abenteuer. Den Linksverkehr hat man schnell intus und das Fahren auf den sandigen und holprigen Gravelroads ( Namibia hat nur 15% geteerte Straßen ) kann man bei einhalten der Geschwindigkeitsbegrenzung auch gut meistern.
Auch diese Mal begeistert mich die Landschaft, die roten Dünen der Kalahari, der staubige und sehr trockene Namib Naukluft Park mit seinen typischen und bizarren Kameldornbäumen, und dann die Sossusvlei Dünen, dem absoluten Highlight und UNESCO Weltnaturerbe mit dem dem weltbekannten Dead Vlei.
Man hat hier oft den Eindruck man fährt nur durch einen nie enden wollenden Sandkasten, aber die ständigen Farbwechsel der Dünen und die unglaubliche Weite der Dünenlandschaft macht Sossusvlei so besonders. Der Aufstieg auf die Düne und der unerwartete Blick ins Dead Vlei sind eine einmalige und manchmal auch sehr schweißtreibende Erfahrung, aber der Ausblick entschädigt für alles.
Nachdem wir genügend Sand und Weite gesehen haben ging es langsam Richtung Küste. Auf der Fahrt nach Swakopmund waren auch hier wieder, wie jeden Tag, Oryxe, Springböke und Strauße unsere ständigen Begleiter am Straßenrand. Man merkt das man der „ Zivilisation „ wieder näher kommt, der Verkehr wird dichter, man sieh wieder Menschen an den Straßen, es tauchen die ersten Häuser auf und dann ist man urplötzlich am Meer. Der Kontrast zu den bisherigen Erlebnissen und Gesehenem ist da, auf einmal sind das tiefblaue Meer, der blaue Himmel und die grünen Palmen die Farbtupfer.
Swakopmund, auch gerne als südlichstes Ostseebad Deutschlands bezeichnet, erinnert an eine kleine deutsche Kolonialstadt. Man fühlt sich auf einmal „wie daheim“. Die Straßenzüge, die alten Häuser und die immer noch deutschen Straßennamen lassen einen auf einmal zweifeln in Afrika zu sein.
Aber spätestens bei einem Ausflug in die bei Swakop liegende Wüste merkt man wieder wo man ist, schon wieder Wüste :-), aber bei Charlys Desert Tour lernen wir das die Wüste auch andere Gesichter hat. Wir werden überrascht von den verschiedenen Tieren die man mit bloßem Auge nicht sehen kann. Die giftige Sandviper, im Sand vergrabene Spinnen, durchsichtige Geckos und ein Chamäleon kreuzen unseren Weg und es wird deutlich das die Wüste lebt.
Auch diese, wenn auch kurze, Reise nach Namibia hat mich vom Land begeistert und fasziniert. Es ist immer wert den langen Flug auf sich zu nehmen und an einem der schönsten Flecken der Welt zu landen.
Sie dürfen mich daher auch fragen warum ich so gerne ins südliche Afrika reise
Ich kenne die Antwort!
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Heike Dörschmann
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